Alles, was ich möchte, ist malen und zeichnen – meine Gefühle loslassen, das auszudrücken, was mich beschäftigt.
Denn was anfangs reines Interesse war, wurde zum Hobby. Was Hobby war, wurde zur Leidenschaft. Und aus Leidenschaft wurde ein Organ.
Es ist wie ein unlöschbarer Durst. Noch stärker gesagt: Es ist, als stünde ich unter Entzug, wenn ich es nicht tun kann.
Frustrierend ist es deshalb nicht zu malen oder zu zeichnen, weil es meine stärkste Art zu kommunizieren ist. Meine Ressource.
Ich habe letztens erzählt, dass ich es vermisse, zu schreiben. Und gerade finde ich ein altes Hobby von mir wieder: das Schreiben poetischer Texte.
Doch nichts wird jemals das Gefühl übertreffen, das in mir aufkommt, wenn Pinsel oder Bleistift den Untergrund berühren.
Denn bevor ich in Worten fassen kann, was in mir vorgeht, entstehen Bilder in meinem Kopf. Und es braucht Zeit, sie zu entziffern.
Sie sind nicht nur für andere wie ein Rätsel – sondern auch für mich selbst.
Das Rätsel bin ich.
Es gab eine Zeit, in der ich mich dafür schämte. Denn oft hieß es, meine Bilder „seien düster“. Doch dieses Düster ist nun mal ein Teil von mir.
Was heißt überhaupt „düster“? Dunkle Farben? Schwarz-Weiß? Geht es um die Thematik? Oder muss es quietschbunt sein?
Doch selbst wenn ich Neonfarben oder knalliges Grün, Gelb und Pink verwende, kann das Bild tiefer sein als bloße Freude.
So wie Lachen nicht immer Freude bedeutet, sondern auch ein Schleier sein kann, hinter dem sich Schmerz verbirgt.
Meine Bilder sind der direkte Ausdruck meiner Gefühle und Gedanken.
Malen und Zeichnen sind meine dritte Muttersprache.
Und jedes Detail könnte einen Teil von mir preisgeben – wenn ich es zulasse.
Bis zum nächsten Mal
Dominique
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